Überraschung an der Seniorenfeier in Fensdorf

Alle zwei Jahre treffen sich die älteren Einwohnerinnen und Einwohner zu einem gemütlichen Nachmittag im Bürgerhaus Fensdorf. Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo begrüßte die Anwesenden und ließ die vergangenen zwei Jahre nach der letzten Seniorenfeier Revue passieren. Sie ermutigte die Anwesenden sich wie bisher auch weiterhin am Gemeindeleben aktiv zu beteiligen. „Wir Jüngeren greifen immer wieder gerne auf euren Erfahrungsschatz zurück“ lautete ihre Botschaft. Anschließend lud sie dazu auf, sich am reichhaltigen Kuchenbuffet zu bedienen. Der Kuchen wurde dieses Mal vom Backesteam im ortseigenen Backes gebacken.

Als Ehrengäste des Tages begrüßte die Ortsbürgermeisterin Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Brato nebst Gattin sowie Herrn Pastor Rudolf Reuschenbach von der Kath. Kirchengemeinde St. Maria Magdalena Gebhardshain. Pastor Reuschenbach sprach ein Grußwort und Bürgermeister Bernd Brato informierte in einem Vortrag über das Thema „Fusion“, dass er, obwohl vom Grunde her ein eher trockenes Thema, recht kurzweilig und humorvoll präsentierte. Das Jugendorchester des Musikvereins Brunken unter der Leitung von Robert Weyer brachte drei Musikstücke zu Gehör, ein wahrer Genuss für die Ohren.

Gute Tradition ist die Ehrung der ältesten anwesenden Dame und des ältesten anwesenden Herren. Dies brachte diesmal eine kleine Überraschung. Sind doch die beiden Geehrten Elisabeth Höfer (87 Jahre) und Hubert Schmidt (85 Jahre) Geschwister.

Das Highlight des Nachmittages waren allerdings Fotografien aus dem Dorfleben von früher, sowie ein Film aus dem Jahre 1989, der das Kranzbinden und Stellen des Maibaumes dokumentiert, aus dem Archiv von Winfried Wagner. Hier wurden Erinnerungen wach und liebe Menschen auf den Fotografien wiedererkannt. So verging der kurzweilige Nachmittag wie im Fluge auch dank der Bewirtung durch den Ortsgemeinderat Fensdorf.

(Foto: Winfried Wagner)

(v.l.n.r.: Elisabeth Höfer, Bürgermeister Bernd Brato, Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo, Hubert Schmidt, Pastor Rudolf Reuschenbach)

Altkleider- und Schuhsammelcontainer auf dem Festplatz

 (Foto: Peter Taxacher)

Auf dem Festplatz in Fensdorf  im Bereich der Glascontainer wurde ein Altkleider- und Schuhsammelcontainer aufgestellt.

Die Ortsgemeinde unterstützt durch das Aufstellen die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. in ihrer Arbeit bei der Unterstützung von krebskranken Menschen und ihren Angehörigen. Somit leisten alle, die ihre aussortierte Kleidung und Schuhe in diesen Container bringen, einen Beitrag hierzu.

 

Strafanzeige gestellt nach Baumfrevel

Nicht nachzuvollziehen ist eine Sachbeschädigung, die sich auf dem Parkplatz des Bürgerhauses ereignet hat. Unbekannte Täter haben die Linde, die mitten auf dem Parkplatz stand und ortsbildprägend war, abgeschnitten. Der abgeschnittene Baumstamm wurde auf den Parkstreifen gezogen. Die Tat ereignete sich zwischen 23.30 Uhr am Montag, 18.06.2018 und 11.00 Uhr am Dienstag, 19.06.2018. Wie hoch der Sachschaden ist, wird zurzeit ermittelt. Die Ortsgemeinde hat die Straftat zur Anzeige gebracht. Für Hinweise auf den oder die Täter wurde von der Ortsgemeinde eine Belohnung in Höhe von 200,00 € ausgelobt. Hinweise bitte an den Bezirksbeamten der PI Betzdorf, Herrn Andreas Mintkewitz, Tel: (02741) 291 499

Obsbaumpflanzaktion am 14.04.2018

Wenn in Fensdorf eine Handvoll gestandener Männer und ebenso viele wissbegierige Kinder – ausgestattet mit Hacke, Schaufel und Astschere – in die Gemarkung ziehen und sich mit „Mirabelle von Nancy“ und anderen Schönheiten treffen, dann ist es wieder so weit: Es werden Obstbäume gepflanzt – fünf an der Zahl, wie jedes Jahr.

Die Bäume stammen aus dem Kontingent, das die Kreisverwaltung Altenkirchen der Gemeinde als Anerkennung für die Teilnahme an der Jahrhundert-Obstbaumpflanzung zugeteilt hat. Unter fachkundiger Anleitung durch Georg Weyer und Lukas Scheider wurden diesmal eine Mirabelle, eine Zwetsche und drei Apfelbäume – ausschließlich alte, lokal bewährte Sorten –  gepflanzt. Südlich der Ortslage – in Richtung der Windräder – haben zwei Fensdorfer ihre Grundstücke zur Verfügung gestellt, so dass der dort bereits begonnene Streuobstgürtel fortgesetzt werden konnte. Die  teilnehmenden Kinder gingen den Erwachsenen schon sehr gut zur Hand, denn sie hatten schon die Pflanzarbeiten des Jahres 2017 aufmerksam verfolgt.

Bei einer kräftigen Mahlzeit, zu der die Ortsgemeinde eingeladen hatte, waren sich alle einig, dass das Fensdorfer Obstbaumprojekt auch fortgeführt werden sollte, wenn im kommenden Jahr die letzten der zustehenden 30 Bäume ihr Leben in der Gemarkung Fensdorf fortsetzen.

 

Aktion „saubere Umwelt“ in Fensdorf

Eine kleine aber äußerst motivierte Gruppe von kleinen und großen Müllsammlern machte sich am vergangenen Samstag an die Arbeit, um den von anderen Mitmenschen achtlos weggeworfenen Unrat von den Straßenrändern, Wäldern und Fluren der Ortsgemeinde einzusammeln. Mehrere Traktoren mit Anhängern waren im Einsatz. Somit konnte ein durch die Kreisverwaltung Altenkirchen bereit gestellter Container fast ganz gefüllt werden.

Ortsbürgermeisterin de Nichilo bedankte sich bei den großen und kleinen „Müllwerkern“ für die tatkräftige Unterstützung und für das Bereitstellen der Traktoren. Zur Belohnung gab es einen deftigen Mittagsimbiss am Bürger­haus, der wie in jedem Jahr durch eine Spende der Jagdgenossenschaft Selbach-Fensdorf und des Jagdpächters Ton Benard finanziert werden konnte. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön der Ortsgemeinde Fensdorf.

Klepperkinder bewahren einen uralten Brauch in Fensdorf

 (Foto: Winfried Wagner)

Wie schon seit vielen Jahrzehnten waren auch in diesem Jahr die Klepperkinder in Fensdorf unter­wegs. Wenn die Glocken in den katholischen Kirchen aus Trauer um das Leiden und Sterben Christi schweigen, gehen die Klepperkinder von Gründonnerstag bis Kar­samstag mit ihren Kleppern und Ratschen durch die Straßen des Ortes, um sich zum Schluss an den Haustüren den verdienten Lohn in Form von Süßigkeiten, Geld und – wie soll es auch anders sein in der Osterzeit? – Eiern abzuholen. Ein wunderbarer alter Brauch, der in Fensdorf ohne Unterbrechung fortbesteht und der es wert ist unbedingt auch in Zukunft am Leben erhalten zu werden.

Festliche Klänge und Plätzchenduft auf dem 2. Fensdorfer Weihnachtsmarkt

Zum zweiten Mal fand in Fensdorf ein kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt vor dem Bürgerhaus statt. Eine gemütliche Atmosphäre unter einem Zeltdach mit Glühwein, extra für den Markt zubereitetem „Fensdorfer Punsch“ und Kinderpunsch luden zum Verweilen ein. Für das leibliche Wohl war mit leckeren Crepes in allen Variationen und Bratwürstchen bestens gesorgt. Außerdem wurde Honig und frisch zubereiteter Met zum Kauf angeboten.
Der in diesem Jahr eingeweihte Backes war schon seit den frühen Morgenstunden in Betrieb, so dass frisches Backesbrot und weihnachtlicher Stuten verkauft werden konnte.
Der Höhepunkt des Nachmittages war der alljährliche Auftritt des Musikvereins Brunken. Eine Stunde gab der Verein ein kleines Konzert, bei dem klassische und moderne Weihnachtslieder zu hören waren. Eine Sammlung unter den Weihnachtsmarktgästen ergab eine stolze Summe von 200 €, die Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo Vereinsvorsitzenden Patrick Bell zugunsten der Jugendarbeit des Vereins überreichen konnte.
Und für die kleinen Gäste gab es am späten Nachmittag noch ein besonderes Highlight. Erst verteilten die Vereinsvorsitzenden der DJK und des FKC Claudia Kastl und Manuel Wallenborn „Nikolaustüten“ mit Obst und Naschereien gefüllt unter den Kindern und dann durften die Kleinen, nachdem alle Brote abgebacken waren unter der Anleitung von Sandra und Matthias Brenner im Backes leckere Plätzchen backen.

Musikverein Brunken (Foto: Gemeinde)

(Foto: Regina Brühl)

(

(Foto: Winfried Wagner)

Sammlung am Martinsfeuer

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine kleine Sammlung am Martinsfeuer durchgeführt, die einen Betrag von 60,00 € ergeben hat.
In diesen Jahr habe ich den Betrag an RPR HILFT gespendet. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und unterstützt seit 1999 Familien und Hilfsorganisationen in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen. Schirmherrin ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Jede Spende kommt ohne Abzüge zu 100 Prozent den Betroffenen zugute.

Daniela de Nichilo, Ortsbürgermeisterin