Die Ortsbürgermeisterin informierte die Ratsmitglieder
zunächst darüber, dass gemäß Beschluss der letzten Sitzung ein Antrag auf
Anlegung von Grabkammern gestellt wurde und dass die Regeneinläufe in den
Straßen Ringstraße und Auf den Zäunen bei entsprechender Witterung hergestellt
werden.
Außerdem gab die Ortsbürgermeisterin bekannt, dass die
vom Borkenkäfer befallenen Fichten an der K123 von der Firma Muhr, Luckenbach,
gefällt und gehackt werden. Hier ist eine Neuanpflanzung zu gegebener Zeit
vorgesehen.
Zum Stand der Verkehrssituation der Kreisstraße K123
konnte die Vorsitzende mitteilen, dass nach Information durch den LBM die
Bankette unter Vollsperrung wieder befahrbar hergestellt werden sollen, und
zwar nach Möglichkeit noch im Dezember. Hierzu müssen noch Abstimmungen mit den
Busunternehmen getroffen werden.
Der Ortsgemeinderat hat beschlossen die Hebesätze für
das Haushaltsjahr 2020 bei der Grundsteuer A bei 390 v.H., Grundsteuer B bei
390 v.H., Gewerbesteuer bei 390 v.H. zu belassen.
Außerdem wurden folgende Sachverhalte besprochen:
Die Ortsgemeinde wird 2020 nicht am Wettbewerb „Unser
Dorf hat Zukunft“ teilnehmen.
Auf dem Friedhof soll im Frühjahr eine Wiesenfläche
mit Wildblumensaat angesät werden. Diese Maßnahme wird von der Unteren
Naturschutzbehörde Altenkirchen finanziell unterstützt.
Am 08.01.2020 wird es um 20.00 Uhr ein Treffen zur
Organisation der evtl. Teilnahme an der 800-Jahr-Feier in Gebhardshain geben,
zu dem jeder Interessierte herzlich eingeladen ist.
Zur anschließenden Einwohnerfragestunde kam eine große
Anzahl von jungen Fensdorfer Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie beklagten, dass
es in Fensdorf keine zu erwerbenden Grundstücke gebe und stellten die Frage, ob
die Gemeinde hier durch Ausweisung von neuen Baugebieten tätig werden kann. Die
Eigentümer der vorhandenen Baulücken seien nicht bereit zu verkaufen oder seien
für sie nicht ermittelbar. Der Rat gab zu bedenken, dass zur Ausweisung eines
neuen Baugebietes ein festgelegter Prozess durchlaufen werden muss und dies
erst auf lange Sicht Abhilfe schaffen kann. Eine kurzfristige Lösung ist daher
nur über Baulücken zu erreichen. Die Vorsitzende bot den Interessenten ihre
Hilfe bei der Ermittlung von Eigentümern an. Der Rat wird sich zudem in den
nächsten Sitzungen mit der Thematik beschäftigen.
Auf eine weitere Anfrage von den anwesenden Einwohnern
konnte die Vorsitzende antworten, dass ihr bisher nichts über eine zukünftige
Nutzung des Landschulheimes bekannt sei. Der Betreiber des Schullandheimes, der
Schullandheim-Verein Fensdorf e.V. befindet sich in der Auflösung und wird das
Gebäude und Grundstück voraussichtlich an das Schulamt der Stadt Wuppertal
abgeben. Der Ortsgemeinderat wird die Entwicklung weiter verfolgen.