Beim Seniorennachmittag in Fensdorf ging’s auf den „Mordskutter“

Hocherfreut begrüßte Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo rund 40 Seniorinnen und Senioren im Bürgerhaus Fensdorf. Als Ehrengäste begrüßte sie den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain Bernd Brato sowie Herrn Pastor Rudolf Reuschenbach und Diakon Marko Kötting von der Kath. Kirchengemeinde Gebhardshain.

2019 traf man sich in dieser Runde zum letzten Mal, bevor Corona das gesellschaftliche Leben lahm legte. In ihrer Ansprache ließ die Ortsbürgermeisterin die zurückliegenden Jahre Revue passieren. Stillstand gab es im „Dörfchen“ definitiv nicht – trotz Corona! Eine absolute Neuigkeit hatte sie auf jeden Fall zu verkünden. Die Anwesenden erfuhren als erste, was mit dem seit 2020 leer stehenden Schullandheim und angrenzenden Gelände passieren wird. Ein Investor wird das Gelände erwerben und möchte das Schullandheim kernsanieren. Es werden mehrere Wohneinheiten entstehen. Auf dem angrenzenden Gelände wird in den nächsten Jahren ein Neubau mit weiteren barrierefreien Wohnungen entstehen. Das geplante Baugebiet „Auf dem Löhr“ wird unabhängig hiervon weiter verfolgt.  

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken, die Kuchen wurden durch fleißige Bäckerinnen aus dem Dorf gebacken,  folgte ein ganz besonderer Programmpunkt. Jugend- und Krimiautor Micha Krämer, wohnhaft in Kausen, las aus seinem neuen Nordsee-Krimi „Mordskutter“ und unterhielt mit einfühlsamen Liedern.

Traditionell erhielten die älteste Dame und der älteste anwesende Herr ein Präsent der Ortsgemeinde. Frau Elisabeth Höfer, 91 Jahre, und Helmut Hüsch, 88 Jahre, bekamen ein ganz besonderes Geschenk überreicht. Ein Jutebeutel gefüllt mit allerlei Leckereien. Das Besondere – auf dem Jutebeutel ist das Wappen von Fensdorf zu sehen, von Hand bestickt. Hierfür bedankte sich Ortsbürgermeisterin de Nichilo stellvertretend bei Ratsmitglied Sebastian Lippert, dessen Ehefrau Lea das Wappen in mühevoller Handarbeit (15 Arbeitsstunden pro Wappen!) auf die Jutebeutel gebracht hatte.

(alle Fotos: Ortsgemeinde)

Traditionelles Osterklappern in Fensdorf endlich wieder nach alter Tradition

Nach zwei Jahren „Corona-Zwangspause“, in der man in Fensdorf eine Alternative mit #wirklappernzuhause gefunden hatte, konnten in diesem Jahr die Klapperkinder wie es schon seit vielen Jahrzehnten in Fensdorf Brauch ist, wieder an Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersamstag mit ihren Klappern und Ratschen durch die Straßen von Fensdorf ziehen.

Wenn die Glocken in den katholischen Kirchen (und auch die Glocke in Fensdorf) aus Trauer um das Leiden und Sterben Christi schweigen, gehen die Klepperkinder durch die Straßen, um die entsprechende Tageszeit anzusagen. Zum Schluss holen sie sich an Ostersamstag an den Haustüren den verdienten Lohn in Form von Süßigkeiten, Geld und – wie soll es auch anders sein in der Osterzeit? – Eiern ab. Ein wunderbarer alter Brauch, der in Fensdorf ohne Unterbrechung fortbesteht und der nun Gott sei Dank endlich nach alter Tradition weitergeführt werden konnte.

Foto: Winfried Wagner

Es geht weiter mit der Dorfmoderation!

Lieber Fensdorfer, liebe Kinder und Jugendliche,

es geht weiter mit unserer Dorfmoderation.

Wir treffen uns im Arbeitskreis „Miteinander in Fensdorf“ am Dienstag, 29.03.2022, 19.00 Uhr, im Bürgerhaus. 

Die Kinder und Jugendlichen treffen sich am Mittwoch, 06.04.2022. Die Kinder bis 13 Jahre kommen ab 16.00 Uhr ins Bürgerhaus, die Jugendlichen ab ca. 14 Jahre im Anschluss ab ca. 17.30 Uhr. Gemeinsam mit dem Büro Stadt-Land-Plus und Euch wollen wir aus Kindersicht und mit den Augen von Euch Jugendlichen auf unser Dorf schauen und Eure Wünsche und Anregungen hören.

Wie immer gilt: Zu allen Terminen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Neujahrsgrüße der Ortsbürgermeisterin

Liebe Fensdorfer,

ein außergewöhnliches Jahr geht mit dem bevorstehenden Jahreswechsel zu Ende. Könnt Ihr Euch noch erinnern, dass wir das Weihnachtsfest 2020 im Lockdown gefeiert haben? Keine Weihnachtsmärkte, keine Glühweinfeste und ein ausgefallenes Silvester? Und in diesem Jahr? Es scheint, als seien wir in eine Endlosschleife gefangen, so mussten wir auch in diesem Jahr auf unseren beliebten Weihnachtsmarkt verzichten und können Silvester nicht im Bürgerhaus feiern. Wir fragen uns, ob wir jemals wieder den Zustand erreichen werden, den wir bis Aschermittwoch 2020 als selbstverständlich angesehen haben.

Dennoch hat sich zwischen Silvester 2020 und Silvester 2021 wieder einiges bewegt in unserer kleinen Gemeinde.

Auf dem Friedhof wurden Wege verbreitert und somit ein neues Wiesengrabfeld erschlossen. Außerdem bietet sich nun die Möglichkeit einer Bestattung unter einer eigens hierfür gepflanzten Sumpfeiche. Wenn uns die Mäuse keinen Strich durch die Rechnung machen, werden im Frühjahr hunderte Frühjahrsblumen auf dem Friedhof erblühen. Die Blumenzwiebeln hierfür wurden jüngst durch fleißige Hände gepflanzt.

Die Ortsgemeinde hat das leerstehende Schullandheimgebäude erworben. Entsprechend dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger werden wir alles daran setzen dort ein barrierefreies/altersgerechtes Wohnen anzusiedeln. Bei der Umsetzung wird uns sicherlich auch die Dorfmoderation helfen, in der wir uns zurzeit befinden und wo bereits einige Arbeitskreistreffen stattgefunden haben. Ein „Produkt“ eines dieser Treffen ist unsere WhatsApp-Gruppe „Schwarzes Brett“, in der alle Informationen rund um das Gemeindeleben gepostet werden. Wer noch nicht in der Gruppe ist, kann sich gerne an mich, die Ratsmitglieder oder an den Admin der Gruppe, Lars Radermacher, wenden, dann versenden wir den Einladungslink.

Auch das Baugebiet „Auf dem Löhr“ macht, wenn auch langsamer als von uns gewünscht, Fortschritte. Der erste Entwurf wurde dem Gemeinderat und vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern vorgestellt. Als nächster Schritt erfolgt Anfang des kommenden Jahres die frühzeitige Beteiligung, nachdem vorher vom Planungsbüro noch einige Formalitäten erledigt werden müssen.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bedanken, die sich im vergangenen Jahr in vielfältiger Weise an der Entwicklung unserer Gemeinde und zum Wohle aller beteiligt haben. Euer Engagement in den Vereinen, im Thekenteam des Bürgerhauses, etc., trägt dazu bei, Fensdorf lebens- und liebenswert zu erhalten und weiter zu entwickeln. Allen ehrenamtlich Tätigen und auch sozial Engagierten gilt dabei erneut mein besonderer Dank. Aber auch diejenigen, die sich im Stillen für andere einsetzen, sollen sich in diesen Dank eingeschlossen fühlen.

Den Beschäftigten der Gemeinde, sowie dem gesamten Gemeinderat danke ich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Ich bedanke mich bei Ihnen allen für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die gewährte Unterstützung auch im Namen des ganzen Gemeinderats.

Auch in diesem Jahr sind wieder wertvolle Menschen von uns gegangen. Ihrer wollen wir gedenken und allen Erkrankten wünschen wir eine gute Genesung.

Meine persönliche Perspektive für 2022 sieht folgendermaßen aus:

C –  Wie Chance

O – Wie Optimismus

R –  Wie Rücksicht

O –  Wie Offenheit

N – Wie Nächstenliebe

A –  Wie Aktion“ Hoffnung“

In diesem Sinne: Lasst uns den Optimismus nicht verlieren und mit Zuversicht das neue Jahr begrüßen!