Bericht aus der letzten Ortsgemeinderatssitzung vom 04.12.2019

Die Ortsbürgermeisterin informierte die Ratsmitglieder zunächst darüber, dass gemäß Beschluss der letzten Sitzung ein Antrag auf Anlegung von Grabkammern gestellt wurde und dass die Regeneinläufe in den Straßen Ringstraße und Auf den Zäunen bei entsprechender Witterung hergestellt werden.

Außerdem gab die Ortsbürgermeisterin bekannt, dass die vom Borkenkäfer befallenen Fichten an der K123 von der Firma Muhr, Luckenbach, gefällt und gehackt werden. Hier ist eine Neuanpflanzung zu gegebener Zeit vorgesehen.

Zum Stand der Verkehrssituation der Kreisstraße K123 konnte die Vorsitzende mitteilen, dass nach Information durch den LBM die Bankette unter Vollsperrung wieder befahrbar hergestellt werden sollen, und zwar nach Möglichkeit noch im Dezember. Hierzu müssen noch Abstimmungen mit den Busunternehmen getroffen werden.

Der Ortsgemeinderat hat beschlossen die Hebesätze für das Haushaltsjahr 2020 bei der Grundsteuer A bei 390 v.H., Grundsteuer B bei 390 v.H., Gewerbesteuer bei 390 v.H. zu belassen.

Außerdem wurden folgende Sachverhalte besprochen:

Die Ortsgemeinde wird 2020 nicht am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen.

Auf dem Friedhof soll im Frühjahr eine Wiesenfläche mit Wildblumensaat angesät werden. Diese Maßnahme wird von der Unteren Naturschutzbehörde Altenkirchen finanziell unterstützt.

Am 08.01.2020 wird es um 20.00 Uhr ein Treffen zur Organisation der evtl. Teilnahme an der 800-Jahr-Feier in Gebhardshain geben, zu dem jeder Interessierte herzlich eingeladen ist.

Zur anschließenden Einwohnerfragestunde kam eine große Anzahl von jungen Fensdorfer Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie beklagten, dass es in Fensdorf keine zu erwerbenden Grundstücke gebe und stellten die Frage, ob die Gemeinde hier durch Ausweisung von neuen Baugebieten tätig werden kann. Die Eigentümer der vorhandenen Baulücken seien nicht bereit zu verkaufen oder seien für sie nicht ermittelbar. Der Rat gab zu bedenken, dass zur Ausweisung eines neuen Baugebietes ein festgelegter Prozess durchlaufen werden muss und dies erst auf lange Sicht Abhilfe schaffen kann. Eine kurzfristige Lösung ist daher nur über Baulücken zu erreichen. Die Vorsitzende bot den Interessenten ihre Hilfe bei der Ermittlung von Eigentümern an. Der Rat wird sich zudem in den nächsten Sitzungen mit der Thematik beschäftigen.

Auf eine weitere Anfrage von den anwesenden Einwohnern konnte die Vorsitzende antworten, dass ihr bisher nichts über eine zukünftige Nutzung des Landschulheimes bekannt sei. Der Betreiber des Schullandheimes, der Schullandheim-Verein Fensdorf e.V. befindet sich in der Auflösung und wird das Gebäude und Grundstück voraussichtlich an das Schulamt der Stadt Wuppertal abgeben. Der Ortsgemeinderat wird die Entwicklung weiter verfolgen.

Beim Seniorennachmittag in Fensdorf gings um Betrügereien und Tricksereien

„Lasst uns dem Rausch der Konsumflut entweichen und an diesem Nachmittag Zeit miteinander und füreinander haben und ein paar besinnliche Stunden zusammen verbringen.“ Diese Worte richtete Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo an die rund 40 Seniorinnen und Senioren, die sie im Bürgerhaus Fensdorf begrüßen durfte. Zuvor ließ sie das zurückliegende Jahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf bevorstehende Projekte. Bei den Damen und Herren des Gemeinderates bedankte sie sich für die Bewirtung, ebenso bei den fleißigen Kuchenbäckern.

Als Ehrengäste begrüßte sie den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain Bernd Brato nebst Gattin sowie Herrn Pastor Rudolf Reuschenbach von der Kath. Kirchengemeinde Gebhardshain, die beide Grußworte an die Gesellschaft richteten. Weitere Ehrengäste des Nachmittages waren Sandor und Ines Roszjarovits. Sandor Roszjarovits tritt zum Ende des Jahres in den wohlverdienen Ruhestand ein, so dass das Pächterehepaar des Schullandheimes Fensdorf das Dörfchen bald verlassen wird. De Nichilo bedankte sich im Namen der Dorfgemeinschaft bei den beiden für ihr fast 20jähriges Wirken in der Gemeinde und überreichte eine Collage mit Ansichten des Schullandheimes, welche das Ehepaar sichtlich gerührt entgegen nahm.

Als mit 89 Jahren älteste Mitbürgerin von Fensdorf wurden zudem Frau Elisabeth Höfer und als ältester Mitbürger Helmut Hüsch für das stolze Alter von 85 Jahren mit Präsentkörben beschenkt.

Um Betrügereien ging es in dem Vortrag, den Frau Gräbener, Polizei-Bezirksbeamtin in Herdorf und Seniorenberaterin, hielt. Sie munterte die Anwesenden auf, sich nicht zu schämen und sich bei der Polizei zu melden, sollten sie mal auf einen Betrüger hereingefallen sein. „Das sind Profis. Die sind geschult darauf, sie hinters Licht zu führen“, so Gräbener.

Nach diesem ernsten Thema wurden die Senioren entführt in die Welt der Magie. Zauberkünstler Dieter Sonnentag bot unterhaltsame Tricksereien dar und bezog die Anwesenden in sein Programm mit ein.

Die gute Stimmung hielt an und es wurde noch bis in die Abendstunden hinein zusammengesessen und erzählt. Alle waren froh, dass der Gemeinderat im vergangenen Jahr entschieden hatte den Seniorennachmittag wieder jährlich stattfinden zu lassen und freuen sich schon auf nächstes Jahr!

Sandor u. Ines Roszjarovits
v.l.n.r.: Erste Beigeordnete Andrea Frühling, Elisabeth Höfer, Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo, Helmut Hüsch, Beigeordneter Matthias Brenner

Sammlung am Martinsfeuer

Foto: Tim Reckmann_pixelio.de

Auch in diesem Jahr haben wir am Martinsfeuer eine kleine Sammlung durchgeführt. So konnte ich eine Spendensumme von 100,00 € unserer Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Steinebach zugute kommen lassen. 

Damit sagen wir Euch, lieben Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr „DANKE“ dafür, dass ihr uns jedes Jahr ans Feuer geleitet und für alles andere was ihr im Laufe des Jahres leistet. Es ist toll, dass ihr Euch in den Dienst der Allgemeinheit stellt.

Mein herzliches „DANKE“ gilt auch allen großzügigen Spendern an diesem Abend!

Herzliche Einladung zum Seniorennachmittag 2019

Die Ortsgemeinde Fensdorf lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ab dem 65. Lebensjahr mit ihren Partnern zu einem adventlichen  Seniorennachmittag am

Sonntag, 01. Dezember 2019 (1. Advent)
ab 15.00 Uhr
ins Bürgerhaus Fensdorf

herzlich ein.


Der Ortsgemeinderat würde sich freuen Sie an diesem Nachmittag begrüßen zu dürfen. Bei Kaffee und Kuchen sorgen wir für ein abwechslungsreiches Programm.
Wenn Sie teilnehmen möchten, bitte ich um Anmeldung unter 02742/2167 oder 0175/6620780.


Ein Fahrdienst, der Sie zu Hause abholt und wieder nach Hause bringt wird selbstverständlich auch wieder eingerichtet.

Daniela de Nichilo, Ortsbürgermeisterin

Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2019

Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet statt am Sonntag, 17.11.2019, 9.00 Uhr, an der Gedenkstätte in der Friedhofshalle. An der feierlichen Gestaltung beteiligen sich der Musikverein Brunken, der Kirchenchor „Cäcilia“ Gebhardshain sowie die örtlichen Vereine. Die Ehrenwache übernimmt der Löschzug Steinebach.

Bericht aus der letzten Ortsgemeinderatssitzung

Zu Beginn der letzten Ortsgemeinderatssitzung am 25.09.2019 traf sich der Rat zur Ortsbesichtigung auf dem Friedhof. Besichtigt wurde die Fläche, auf der in naher Zukunft ein neues Wiesengrabfeld für Erdbestattungen eröffnet werden soll.

Fortgesetzt wurde die Sitzung anschließend im Bürgerhaus in Fensdorf zunächst mit der Verpflichtung des Ratsmitgliedes Peter Kastl. Die Ortsbürgermeisterin informierte die Ratsmitglieder über die Anschaffung von Stehtischen für das Bürgerhaus. Anschließend wurde die Geschäftsordnung für die anstehende Wahlperiode beschlossen.

Im folgenden Tagesordnungspunkt erörterte man die Eindrücke, die man bei der Ortsbesichtigung auf dem Friedhof erhalten hatte. Es wurde über die Wiederbelegung der vorhandenen Grabfelder beraten. Das wiederzubelegende Grabfeld soll als Wiesengrabfeld für Erdbestattungen ausgewiesen werden. Hier wurde über die Bestattung in herkömmlicher Art und das Anlegen von Grabkammern beraten. Bei der herkömmlichen Art wird der Geländeverlauf beibehalten. Allerdings werden dann in den folgenden Jahren ständig Unterhaltungsarbeiten aufgrund von Setzungen erforderlich. Durch das Anlegen von Grabkammern ergeben sich durch den schrägen Geländeverlauf Terrassen. Bei dieser Bestattungsform kann es nicht mehr zu Setzungen kommen, was ein großer Vorteil wäre. Der Ortsgemeinderat hat beschlossen, für die Anlegung von Wiesengräbern mit Grabkammern einen I-Stock-Antrag bei Land zu stellen. Das Anlegen von Grabkammern soll nur vorbehaltlich der Bewilligung der Zuwendung erfolgen.

Außerdem wurde beschlossen in den Straßen „Auf den Zäunen“ und „Ringstraße“ jeweils einen Regeneinlauf vom Bauhof der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain setzen zu lassen. Das gemeindliche Einvernehmen gem. § 36 BauGB zum Anbau einer Mehrzweckhalle auf dem Grundstück Gemarkung Fensdorf, Flur 4, Flurstück-Nr. 235/2 wurde erteilt.

Im nun folgenden Punkt beschäftigte der Rat sich mit der Fortführung des Dorferneuerungskonzeptes aus dem Jahr 1985. Die Fortschreibung mit vorausgehender Dorfmoderation wird erforderlich, um Fördermittel für den Ankauf und Abriss des Gebäudes Glockenweg 2 zu beantragen. Der Eigentümer ist verstorben, der Nachlass allerdings offensichtlich noch nicht abschließend geregelt. Die Ortsgemeinde wäre grundsätzlich zum Ankauf bereit, da das Gebäude seit Jahren leer steht und baulich immer mehr verfällt. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar und nach Ansicht der Verwaltung nicht mehr zu erhalten. Dieser städtebauliche Missstand beeinträchtigt das Ortsbild der Ortsmitte und die angrenzende Bebauung. Daher hat der Ortsgemeinderat einstimmig beschlossen, den Ankauf weiter zu verfolgen und den Antrag auf Zuwendung für die Dorfmoderation zu stellen.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ informierte die Ortsbürgermeisterin über das Anschreiben der Verwaltung an alle Baugrundstückseigentümer, in dem die Bereitschaft zur Aufnahme in ein Baulückenkataster und somit zum Verkauf der Grundstücke abgefragt wurde. Von 44 Grundstückseigentümern haben 19 zurückgemeldet. Davon wären zwei Grundstückseigentümer zum Verkauf bereit. 

Ein Dank ging an alle Helfer für ihren Einsatz bei der Veranstaltung „Tafeln unterm Schirm“ die ein Erfolg war. Außerdem war man sich einig, ein Projekt für den im Jahr 2020 erstmals stattfindenden Freiwilligen-Mitmach-Tag der Verbandsgemeinde zu melden.

Großen Raum nahm am Ende der Sitzung die Verkehrssituation auf der K 123 zwischen Gebhardshain und Fensdorf seit der Sperrung der L 278 zwischen Gebhardshain und Wissen ein. Es ist bereits zu zahlreichen heiklen Situationen, mehreren Unfällen, sogar mit Personenschaden, gekommen. Es wurde einerseits bedauert, dass die Ausweichstrecke über die K 123 nicht im Vorfeld so instand gesetzt wurde, dass die Bankette befahrbar geworden wären und andererseits, dass ein anscheinend eingerichtetes Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr und Busse (außer Linienverkehr) von vielen Fahrzeugführern nicht eingehalten wird. Auch viele nicht ortskundige PKW-Fahrer unterschätzen diese und halten keine den Straßenverhältnissen angemessene Geschwindigkeit ein. Die Verwaltung wurde beauftragt, beim LBM in diesem Punkt nochmals vorzusprechen sowie eine vorübergehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Strecke vorzuschlagen.