Teilnahme an der 800-Jahr-Feier in Gebhardshain

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 800-Jahr-Feier in Gebhardshain ist für Samstag, 05.09.2020 und Sonntag, 06.09.2020 ein feststehender historischer Umzug im Ortskern von Gebhardshain geplant. Die Ortsgemeinde Gebhardshain hat die Fensdorfer herzlich eingeladen sich mit einer Gruppe/einem Präsentationsstand an diesem Umzug zu beteiligen. Zu einem Treffen, um das Interesse abzufragen und zum Sammeln von Ideen lade ich alle interessierten Fensdorfer für Mittwoch, 11.03.2020, 19.00 Uhr, ins Bürgerhaus Fensdorf ein.

Bericht aus der letzten Ortsgemeinderatssitzung am 30.12.2019

Die Ortsbürgermeisterin informierte die Ratsmitglieder zunächst darüber, dass die vom Borkenkäfer befallenen Fichten an der K123 zwischenzeitlich durch die  Firma Muhr, Luckenbach, gefällt wurden. Außerdem informierte sie, dass ein Gesprächs- und Ortstermin mit der Stadt Wuppertal bezüglich des Landschulheimes in Fensdorf stattfinden wird. 

Anschließend erläuterte die Ortsbürgermeisterin, dass der Ortsgemeinderat nur noch bis Ende des Jahres 2019 die Möglichkeit hat, Aufstellungsbeschlüsse gemäß § 2 Abs. 1 BauGB; Verfahren nach § 13 b BauGB, nach dem Außenbe­reichs­flächen in ein beschleunigtes Verfahren einbezogen werden können, zu fassen. Mit aller Deutlichkeit machte sie klar, dass in heutiger Sitzung nicht über ein neues Baugebiet entschieden werden soll. Es werden durch die Beschlüsse lediglich Flächen für ein etwaiges vereinfachtes Verfahren gesichert. Sie bat bei den weiteren Planungen und Entscheidungen um besonnenes Handeln und darum, in Ruhe zu eruieren, welche Flächen für eine evtl. Bebauung geeignet sind. Bevor der Rat in die Beratung zu den einzelnen Flächen einstieg, gab er Rat folgende Erklärung ab:

  1. Der OG-Rat ist über die erkennbare Nachfrage nach Baugrundstücken sehr erfreut. Fensdorf ist eine insgesamt lebenswerte Gemeinde. Es ist sehr schön, dass das erkannt wird.
  2. Im Ortsbereich Fensdorf gibt es zahlreiche Baulücken mit teilweise sehr attraktiver Lage und teilweise guter Erschließung. Kaufanfragen können natürlich direkt an die Eigentümer gestellt werden, die Orts­bürgermeisterin vermittelt gerne und steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
  3. Der Aufstellungsbeschluss der OG Fensdorf für drei Flächen in arrondierender Ortsrandlage dient dazu, vorbereitet zu sein, wenn mit der Schließung der Baulücken die Nachfrage nicht hinreichend befriedigt werden kann. Dabei gelten diese Punkte:

a)Wir wollen für alle Eventualitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung des Schullandheimes vorbereitet sein.

b)Das Waldgebiet „Löhr“ als Ganzes wird nicht grundsätzlich in Frage gestellt.

c) Der Bereich Leimkaul hat nicht die erste Priorität und bedarf der naturschutzrechtlichen Bewertung.

d )Das Ergebnis der angedachten Dorfmoderation soll in die weiteren Planungsschritte einfließen.

5. Für die OG kommen weitere Planungsschritte nur dann in Betracht, wenn die Flächen als Ganzes im Eigentum der OG beplant und vermarktet werden.

Sodann beschloss der Ortsgemeinderat jeweils einstimmig nach § 2 Abs. 1 BauGB die Aufstellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne „Auf dem Löhr“ und „Schieferley“ (unter dem Vorsitz des ältesten anwesenden abstimmungsberechtigten Ratsmitglieds Bernd Becker) und „In der Leimkaul“ (unter dem Vorsitz der Ortsbürgermeisterin). Es soll das Verfahren § 13 b BauGB –Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren- durchgeführt werden.

Anschließend erfolgten noch einige Terminabsprachen. Hier ist insbesondere Samstag, 28.03.2020 vorzumerken, an dem der diesjährige Umwelttag der Gemeinde stattfinden soll.  

Weihnachtsgruß

(Foto: Domino_pixelio.de)

Wenn Sterne bunt den Himmel säumen,
ist einer auch für Euch dabei.
Zum Jahreswechsel darf man träumen
und glauben an die Zauberei.
Mag’s Sternlein leuchten, Euch begleiten
durch ein erfülltes Neues Jahr,
auf dass zu möglichst allen Zeiten
die kleinen Wünsche werden wahr.

(Jutta Kieber)

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Gemeinderates, sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsgemeinde Fensdorf von ganzem Herzen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal all denen danken, die sich für die Gemeinde eingebracht haben, die mit Ihrem Einsatz und Engagement dazu beigetragen haben, dass unser Fensdorf weiterhin so lebenswert ist. Ohne die große Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren wäre unser Ort um einige Höhepunkte ärmer.

Einer dieser Höhepunkte des vergangenen Jahres war sicherlich die Veranstaltung „Tafeln unter Schirm“, die am Termin des leider nicht mehr stattfindenden Treckertreffens, organisiert von den Vereinen und der Ortsgemeinde, durchgeführt wurde. Diese Picknickveranstaltung unterm aufgespannten Fallschirm hat uns alle verzaubert.

Mein besonderer Dank gilt denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Mai zur Wahl des Ortsgemeinderates haben aufstellen lassen und somit die Bereitschaft zum aktiven Mitgestalten gezeigt haben.

Im Namen aller Gewählten bedanke ich mich für das entgegengebrachte  Vertrauen. Meine Wiederwahl zur Ortsbürgermeisterin mit einem so guten Ergebnis sehe ich als Bestätigung meiner Arbeit für die Gemeinde und ich verspreche mich auch weiterhin für Euch und die Gemeinde einzusetzen.

Für 2020 wünsche ich allen viel Glück, Zufriedenheit und eine gute Gesundheit, um die Herausforderungen im neuen Jahr annehmen zu können.

Eingeschlossen in diese Wünsche sind all die Menschen unserer Gemeinde, die im zurückliegenden Jahr schwere Schicksalsschläge und die Schattenseiten des Lebens ertragen haben. Möge Ihnen das Licht der Weihnacht neue Hoffnung geben!

Ihre Daniela de Nichilo

Bericht aus der letzten Ortsgemeinderatssitzung vom 04.12.2019

Die Ortsbürgermeisterin informierte die Ratsmitglieder zunächst darüber, dass gemäß Beschluss der letzten Sitzung ein Antrag auf Anlegung von Grabkammern gestellt wurde und dass die Regeneinläufe in den Straßen Ringstraße und Auf den Zäunen bei entsprechender Witterung hergestellt werden.

Außerdem gab die Ortsbürgermeisterin bekannt, dass die vom Borkenkäfer befallenen Fichten an der K123 von der Firma Muhr, Luckenbach, gefällt und gehackt werden. Hier ist eine Neuanpflanzung zu gegebener Zeit vorgesehen.

Zum Stand der Verkehrssituation der Kreisstraße K123 konnte die Vorsitzende mitteilen, dass nach Information durch den LBM die Bankette unter Vollsperrung wieder befahrbar hergestellt werden sollen, und zwar nach Möglichkeit noch im Dezember. Hierzu müssen noch Abstimmungen mit den Busunternehmen getroffen werden.

Der Ortsgemeinderat hat beschlossen die Hebesätze für das Haushaltsjahr 2020 bei der Grundsteuer A bei 390 v.H., Grundsteuer B bei 390 v.H., Gewerbesteuer bei 390 v.H. zu belassen.

Außerdem wurden folgende Sachverhalte besprochen:

Die Ortsgemeinde wird 2020 nicht am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen.

Auf dem Friedhof soll im Frühjahr eine Wiesenfläche mit Wildblumensaat angesät werden. Diese Maßnahme wird von der Unteren Naturschutzbehörde Altenkirchen finanziell unterstützt.

Am 08.01.2020 wird es um 20.00 Uhr ein Treffen zur Organisation der evtl. Teilnahme an der 800-Jahr-Feier in Gebhardshain geben, zu dem jeder Interessierte herzlich eingeladen ist.

Zur anschließenden Einwohnerfragestunde kam eine große Anzahl von jungen Fensdorfer Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie beklagten, dass es in Fensdorf keine zu erwerbenden Grundstücke gebe und stellten die Frage, ob die Gemeinde hier durch Ausweisung von neuen Baugebieten tätig werden kann. Die Eigentümer der vorhandenen Baulücken seien nicht bereit zu verkaufen oder seien für sie nicht ermittelbar. Der Rat gab zu bedenken, dass zur Ausweisung eines neuen Baugebietes ein festgelegter Prozess durchlaufen werden muss und dies erst auf lange Sicht Abhilfe schaffen kann. Eine kurzfristige Lösung ist daher nur über Baulücken zu erreichen. Die Vorsitzende bot den Interessenten ihre Hilfe bei der Ermittlung von Eigentümern an. Der Rat wird sich zudem in den nächsten Sitzungen mit der Thematik beschäftigen.

Auf eine weitere Anfrage von den anwesenden Einwohnern konnte die Vorsitzende antworten, dass ihr bisher nichts über eine zukünftige Nutzung des Landschulheimes bekannt sei. Der Betreiber des Schullandheimes, der Schullandheim-Verein Fensdorf e.V. befindet sich in der Auflösung und wird das Gebäude und Grundstück voraussichtlich an das Schulamt der Stadt Wuppertal abgeben. Der Ortsgemeinderat wird die Entwicklung weiter verfolgen.

Beim Seniorennachmittag in Fensdorf gings um Betrügereien und Tricksereien

„Lasst uns dem Rausch der Konsumflut entweichen und an diesem Nachmittag Zeit miteinander und füreinander haben und ein paar besinnliche Stunden zusammen verbringen.“ Diese Worte richtete Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo an die rund 40 Seniorinnen und Senioren, die sie im Bürgerhaus Fensdorf begrüßen durfte. Zuvor ließ sie das zurückliegende Jahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf bevorstehende Projekte. Bei den Damen und Herren des Gemeinderates bedankte sie sich für die Bewirtung, ebenso bei den fleißigen Kuchenbäckern.

Als Ehrengäste begrüßte sie den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain Bernd Brato nebst Gattin sowie Herrn Pastor Rudolf Reuschenbach von der Kath. Kirchengemeinde Gebhardshain, die beide Grußworte an die Gesellschaft richteten. Weitere Ehrengäste des Nachmittages waren Sandor und Ines Roszjarovits. Sandor Roszjarovits tritt zum Ende des Jahres in den wohlverdienen Ruhestand ein, so dass das Pächterehepaar des Schullandheimes Fensdorf das Dörfchen bald verlassen wird. De Nichilo bedankte sich im Namen der Dorfgemeinschaft bei den beiden für ihr fast 20jähriges Wirken in der Gemeinde und überreichte eine Collage mit Ansichten des Schullandheimes, welche das Ehepaar sichtlich gerührt entgegen nahm.

Als mit 89 Jahren älteste Mitbürgerin von Fensdorf wurden zudem Frau Elisabeth Höfer und als ältester Mitbürger Helmut Hüsch für das stolze Alter von 85 Jahren mit Präsentkörben beschenkt.

Um Betrügereien ging es in dem Vortrag, den Frau Gräbener, Polizei-Bezirksbeamtin in Herdorf und Seniorenberaterin, hielt. Sie munterte die Anwesenden auf, sich nicht zu schämen und sich bei der Polizei zu melden, sollten sie mal auf einen Betrüger hereingefallen sein. „Das sind Profis. Die sind geschult darauf, sie hinters Licht zu führen“, so Gräbener.

Nach diesem ernsten Thema wurden die Senioren entführt in die Welt der Magie. Zauberkünstler Dieter Sonnentag bot unterhaltsame Tricksereien dar und bezog die Anwesenden in sein Programm mit ein.

Die gute Stimmung hielt an und es wurde noch bis in die Abendstunden hinein zusammengesessen und erzählt. Alle waren froh, dass der Gemeinderat im vergangenen Jahr entschieden hatte den Seniorennachmittag wieder jährlich stattfinden zu lassen und freuen sich schon auf nächstes Jahr!

Sandor u. Ines Roszjarovits
v.l.n.r.: Erste Beigeordnete Andrea Frühling, Elisabeth Höfer, Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo, Helmut Hüsch, Beigeordneter Matthias Brenner

Sammlung am Martinsfeuer

Foto: Tim Reckmann_pixelio.de

Auch in diesem Jahr haben wir am Martinsfeuer eine kleine Sammlung durchgeführt. So konnte ich eine Spendensumme von 100,00 € unserer Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Steinebach zugute kommen lassen. 

Damit sagen wir Euch, lieben Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr „DANKE“ dafür, dass ihr uns jedes Jahr ans Feuer geleitet und für alles andere was ihr im Laufe des Jahres leistet. Es ist toll, dass ihr Euch in den Dienst der Allgemeinheit stellt.

Mein herzliches „DANKE“ gilt auch allen großzügigen Spendern an diesem Abend!