Umwelttag 2022

(Foto: Gemeinde)

Wir starten einen neuen Anlauf im Herbst, nachdem uns im Frühjahr das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wollen wieder unachtsam weggeworfene Abfälle und wilde Müllablagerungen beseitigen. Hierfür  sind viele umweltbewusste Köpfe und helfende Hände gefragt. Alle sind herzlich eingeladen mitzuhelfen, besonders auch Kinder und Jugendliche.

Wir treffen uns am Samstag, 22.10.2022 um 10.00 Uhr am Bürgerhaus.

Gut wäre es, wenn wieder ein paar Trecker oder PKW mit Anhängern zur Verfügung stehen würden. Außerdem bitte wenn vorhanden Warnwesten mitbringen.

Im Anschluss wird wie immer ein kleiner Imbiss gereicht!

Saft aus dem eigenen Obst von der Mobilen Saftpresse Westerwald in Fensdorf

Die Mobile Saftpresse der Privat-Kelterei Junge aus Gieleroth/Amteroth macht erneut Station am Bürgerhaus in Fensdorf. Am Sonntag, 25. September 2022 hat Jedermann die Möglichkeit aus dem eigenen Obst Saft pressen zu lassen. Wer Interesse hat kann sich bei Benjamin Junge, Mobil: 0170-3838689 oder per Email (info@obstbaumpflege-junge.de), mit einer ungefähren Mengenangabe anmelden, um eine genaue Uhrzeit abzustimmen. Die Tetra-Packs des vergangenen Jahres können wieder ver­wendet werden.

 
Weitere Infos zur Verarbeitung und Abfüllung finden Sie auf der Internetseite www.mobile-saftpresse-westerwald.de

(Foto: Gemeinde)

Glasfaserausbau in Fensdorf

Informationsveranstaltungen der Deutschen Glasfaser:

Online-Infoabend am 05.09.2022, 19.00 Uhr

Infoabend für die VG Betzdorf-Gebhardshain, 06.09.2022, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Nauroth

In Gebhardshain wir ein Infomobil mit festen Öffnungs­zeiten eingerichtet.

https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/116975-kommunen-im-ak-land-kooperieren-mit-deutscher-glasfaser

https://buerger-kurier.de/?p=254584

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Jetzt abstimmen beim Deutschen Engagementpreis 2022!

Vom 8. September bis 19. Oktober 2022 rückt das freiwillige Engagement in Deutschland in den Fokus der Aufmerksamkeit: Beim Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises können die Nominierten ihr Engagement sichtbar machen und alle Bürger*innen den Engagierten ihre Stimme geben und Danke sagen: Hier kann jeder für seine Favoriten abstimmen: www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis.

Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die 50 Erstplatzierten der Abstimmung gewinnen außerdem die Teilnahme an einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar zu Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement. In diesem Jahr haben 463 Nominierte die Chance, mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet zu werden und einen der 5 Jurypreise oder den Publikumspreis zu erhalten. Alle Preisträger*innen werden am 1. Dezember bei der festlichen Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben und gewürdigt.

Der Deutsche Engagementpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement in unserem Land. Als Preis der Preise verbindet er die Wettbewerbe, die zu freiwilligem Engagement ermutigen. Er begeistert für Engagement, macht es sichtbar und stärkt die Wertschätzung für freiwilliges Engagement. Initiator und Träger des Deutschen Engagementpreises ist seit 2009 das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen sowie Expert*innen des gemeinnützigen Sektors. Förderpartner sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung. Hier finden Sie weitere Informationen: www.deutscher-engagementpreis.de

Beim Seniorennachmittag in Fensdorf ging’s auf den „Mordskutter“

Hocherfreut begrüßte Ortsbürgermeisterin Daniela de Nichilo rund 40 Seniorinnen und Senioren im Bürgerhaus Fensdorf. Als Ehrengäste begrüßte sie den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain Bernd Brato sowie Herrn Pastor Rudolf Reuschenbach und Diakon Marko Kötting von der Kath. Kirchengemeinde Gebhardshain.

2019 traf man sich in dieser Runde zum letzten Mal, bevor Corona das gesellschaftliche Leben lahm legte. In ihrer Ansprache ließ die Ortsbürgermeisterin die zurückliegenden Jahre Revue passieren. Stillstand gab es im „Dörfchen“ definitiv nicht – trotz Corona! Eine absolute Neuigkeit hatte sie auf jeden Fall zu verkünden. Die Anwesenden erfuhren als erste, was mit dem seit 2020 leer stehenden Schullandheim und angrenzenden Gelände passieren wird. Ein Investor wird das Gelände erwerben und möchte das Schullandheim kernsanieren. Es werden mehrere Wohneinheiten entstehen. Auf dem angrenzenden Gelände wird in den nächsten Jahren ein Neubau mit weiteren barrierefreien Wohnungen entstehen. Das geplante Baugebiet „Auf dem Löhr“ wird unabhängig hiervon weiter verfolgt.  

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken, die Kuchen wurden durch fleißige Bäckerinnen aus dem Dorf gebacken,  folgte ein ganz besonderer Programmpunkt. Jugend- und Krimiautor Micha Krämer, wohnhaft in Kausen, las aus seinem neuen Nordsee-Krimi „Mordskutter“ und unterhielt mit einfühlsamen Liedern.

Traditionell erhielten die älteste Dame und der älteste anwesende Herr ein Präsent der Ortsgemeinde. Frau Elisabeth Höfer, 91 Jahre, und Helmut Hüsch, 88 Jahre, bekamen ein ganz besonderes Geschenk überreicht. Ein Jutebeutel gefüllt mit allerlei Leckereien. Das Besondere – auf dem Jutebeutel ist das Wappen von Fensdorf zu sehen, von Hand bestickt. Hierfür bedankte sich Ortsbürgermeisterin de Nichilo stellvertretend bei Ratsmitglied Sebastian Lippert, dessen Ehefrau Lea das Wappen in mühevoller Handarbeit (15 Arbeitsstunden pro Wappen!) auf die Jutebeutel gebracht hatte.

(alle Fotos: Ortsgemeinde)

Traditionelles Osterklappern in Fensdorf endlich wieder nach alter Tradition

Nach zwei Jahren „Corona-Zwangspause“, in der man in Fensdorf eine Alternative mit #wirklappernzuhause gefunden hatte, konnten in diesem Jahr die Klapperkinder wie es schon seit vielen Jahrzehnten in Fensdorf Brauch ist, wieder an Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersamstag mit ihren Klappern und Ratschen durch die Straßen von Fensdorf ziehen.

Wenn die Glocken in den katholischen Kirchen (und auch die Glocke in Fensdorf) aus Trauer um das Leiden und Sterben Christi schweigen, gehen die Klepperkinder durch die Straßen, um die entsprechende Tageszeit anzusagen. Zum Schluss holen sie sich an Ostersamstag an den Haustüren den verdienten Lohn in Form von Süßigkeiten, Geld und – wie soll es auch anders sein in der Osterzeit? – Eiern ab. Ein wunderbarer alter Brauch, der in Fensdorf ohne Unterbrechung fortbesteht und der nun Gott sei Dank endlich nach alter Tradition weitergeführt werden konnte.

Foto: Winfried Wagner